Umweltmanagement: Der „Grüne Gockel“ hat den eckstein im Blick

Der „Grüne Gockel“ ist das kirchliche Umweltzertifikat für Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen. An der Wand im 4. Stock des großen Treppenhauses blickt ein Exemplar dieses Tieres auf das bunte Treiben im eckstein. Ziel dieses bereits im Jahr 2005 eingeführten Umweltmanagements ist es, freiwillige Maßnahmen zu fördern. Hier werden nicht nur die direkten Auswirkungen, wie z.B. CO2-Ausstoß, Energie-, Trinkwasserverbrauch und Abfallproduktion überprüft, sondern auch indirekte Auswirkungen, wie z.B. Materialeinkauf, Umwelterziehung oder Öffentlichkeitsarbeit.

Die Schöpfung zu bewahren gehört zum Kernbestand unseres christlichen Auftrags. Wenn wir in unserer Arbeit den Gedanken zur Bewahrung der Schöpfung weitergeben, müssen wir uns fragen lassen, ob wir selbst dem Ziel
genügen. Unsere Antworten müssen daher glaubwürdig und unser Handeln transparent sein. Deshalb lässt das engagierte Umweltteam im eckstein nicht locker, ständig an Verbesserungen und Einsparungen bei den Verbräuchen zu arbeiten. Maßgeblich unterstützt und in vielfältiger Weise angeleitet wird es dabei  durch Herrn Bernd Brinkmann, den Leiter der Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, dem an dieser Stelle herzlich gedankt wird. Gemeinsam mit ihm arbeiten wir konsequent an weiteren Verbesserungen unserer Umweltbilanz. Die regelmäßige Zertifizierung nach dem „Grüner-Gockel“-Standard ist eine Bestätigung der bisher geleisteten Arbeit und zugleich eine Verpflichtung
Für uns, in den Bemühungen nicht nachzulassen.

Norbert Täubert
Diakon (Verwaltungsleiter und Umweltmanagementbeauftragter)