Nürnberg-St. Sebald - „Evangelisch im Herzen der Stadt“

Der Name „Sebald“ begegnet erstmals in den Annalen der Stadt Augsburg und des Klosters Weissenburg im Elsass um 1070. Der Heilige „Seboldus“ sei in Nürnberg wegen wunderbarer Krankenheilungen im ganzen Frankenland berühmt geworden.

Der Bau einer Peterskirche wird um 1220 begonnen, als Filiale der Peter- und Paulskirche in Poppenreuth. Schon im Jahr 1255 wird sie als „Parrochia sancti Seboldi in Nurenberc“ bezeichnet. Die baulichen Veränderungen durch die Jahrhunderte spiegeln das Geschick der Freien Reichsstadt und heutigen Großstadt Nürnberg.

Das Gemeindegebiet umfasst heute einen Teil der Altstadt nördlich der Pegnitz und Straßenzüge nördlich der Burg. Hier leben etwa 2400 Gemeindeglieder. Familien sind in der Minderheit, und bei den Singles gibt es eine hohe Fluktuation.

Neben der ältesten Stadtpfarrkirche Nürnbergs ist der Pfarrhof am Albrecht-Dürer-Platz 1 mit Dienstwohnungen und Gemeinderäumen ein bedeutender historischer Bau. Weitere Räume gibt es im „eckstein“ - dort probt die Sebalder Kantorei, und beim Obdachlosenfrühstück werden Gäste bewirtet. Die Gemeinde trägt eine zweigruppige Kindertagesstätte und eine Kinderkrippe mit. Mit den anderen Innenstadtgemeinden und St. Johannis besitzt sie die beiden historischen Friedhöfe St. Johannis und St. Rochus - mit vielen freien Gräbern.

Fünf Pfarrerstellen sind St. Sebald zugeordnet:

Bei der 1. Stelle (1,0) liegen Geschäftsführung und Gemeindearbeit (0,5) und die Zuständigkeit für Citykirchenarbeit (0,5). Die 2. Stelle (0,5) hat als Schwerpunkt Kinder und Familien. Die Leitung der „evangelischen stadtakademie“ hat eine weitere Stelle inne. Die vierte Stelle (0,5) ist für die Touristenarbeit mit den über 300 000 Menschen, die jährlich die Kirche besuchen, verant¬wortlich. Bis 2017 ist eine Projektstelle für die Lutherdekade in Bayern (0,5) St. Sebald zugeordnet.

Im Verbund der vier evangelisch-lutherischen Innenstadtgemeinden arbeitet eine Jugenddiakonin (1,0). Es gibt ein Innenstadtpfarramt für alle vier Gemeinden.

Die Sebalduskirche bietet als Glaubens- und Kunstdenkmal Einheimischen und Besuchern einen Ort für Ruhe, Besinnung und Stärkung des Glaubens. Die Kirchenmusik trägt mit kleineren Veranstaltungen und vier großen Aufführungen (Adventszeit, Karwoche, Pfingsten und zum Ende des Kirchenjahres) stark dazu bei.

Neben den klassischen Aufgaben in Seelsorge, Verkündigung und Diakonie bilden die Arbeit mit Familien und Kindern, das Lorenz-Sebalder Sommerprojekt der Jugend, der Arbeitskreis Asyl und das Obdachlosenfrühstück, das ein- oder zweimal im Monat stattfindet  sowie die Obdachlosenweihnacht weitere Schwerpunkte.

Partnerschaften bestehen zu einer Wohngruppe von Behinderten in Bruckberg und zur Burggemeinde AB in Budapest.

Besondern gefordert ist die Gemeinde gegenwärtig durch mehrere Bauvorhaben: die jährliche Denkmalschutzmaßnahme, den Umbau der Kindertagesstätte, die Erweiterung des Kirchenkiosks und die Generalsanierung des Sebalder Pfarrhofes, nachdem die Voruntersuchungen jetzt abgeschlossen sind.


Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Sebald
Innenstadtpfarramt

Wo?
3. Etage, Raum 3.18
Burgstrasse 1-3
90403 Nürnberg

Telefon: 0911 - 214 2500
Telefax: 0911 - 214 2517
E-Mail

Wann?
Montag bis Freitag 9 - 17 Uhr

Gemeindebüro und geschäftsführender Pfarrer

Wo?
2. Etage, Raum 2.01
Burgstrasse 1-3
90403 Nürnberg

Telefon: 0911 - 214 2501
Telefax: 0911 - 214 2515
E-Mail
Internet: www.sebalduskirche.de

Wann?
Sprechzeiten nach Vereinbarung

Sebalduskirche
Winklerstr. 26
90403 Nürnberg

Kirchenöffnungszeiten (täglich):
9.30 - 18 Uhr (Montag bis Sonntag)